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Lars BadorrekUngebundener Finanzmakler
Immobilien

Immobilie als Kapitalanlage: wann sie sich wirklich lohnt

3. März 20266 Min. Lesezeitvon Lars Badorrek

Eine Immobilie muss nicht zwangsläufig das eigene Zuhause sein. Viele nutzen vermietete Wohnungen oder Häuser, um Vermögen aufzubauen und ein zusätzliches Einkommen zu schaffen. Damit sich eine Kapitalanlage lohnt, kommt es allerdings auf einige Punkte an, die vorher gut durchdacht sein wollen.

Was eine Immobilie als Kapitalanlage ausmacht

Bei einer Kapitalanlageimmobilie kaufst du nicht zum Selbstbewohnen, sondern um zu vermieten. Dein Ertrag entsteht aus zwei Quellen: den laufenden Mieteinnahmen und einer möglichen Wertsteigerung über die Jahre. Gleichzeitig trägst du die Verantwortung eines Vermieters, von der Instandhaltung bis zur Auswahl der Mieter.

Die Lage entscheidet

Kein Faktor ist so wichtig wie die Lage. Eine Wohnung in einer Region mit stabiler Nachfrage lässt sich leichter vermieten und behält eher ihren Wert. Achte vor allem auf:

  • Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Umgebung
  • Anbindung an Verkehr, Einkauf und Infrastruktur
  • Entwicklung der Bevölkerung vor Ort

Eine günstige Immobilie in einer Region ohne Nachfrage ist selten ein gutes Geschäft.

Die Rendite richtig einschätzen

Ein erster Anhaltspunkt ist die Bruttomietrendite. Sie setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Aussagekräftiger ist die Nettomietrendite, weil sie laufende Kosten berücksichtigt, die nicht auf die Mieter umgelegt werden können. Dazu zählen Verwaltung, Instandhaltung und Rücklagen.

Nicht nur auf den Kaufpreis schauen

Neben dem Kaufpreis fallen Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar und gegebenenfalls Makler an. Außerdem solltest du Rücklagen für Reparaturen und mögliche Zeiten ohne Mieter einplanen. Wer nur die Bruttomiete betrachtet, überschätzt die Rendite schnell.

Chancen und Risiken im Blick behalten

Eine vermietete Immobilie kann sich lohnen, bringt aber auch Risiken mit sich. Ein Mietausfall, größere Reparaturen oder eine schwächer werdende Lage können die Rechnung verändern. Dazu kommt das Klumpenrisiko: Wer sein gesamtes Vermögen in eine einzige Immobilie steckt, ist wenig gestreut. Eine Immobilie als Kapitalanlage passt deshalb am besten in ein insgesamt ausgewogenes Vermögen.

Was du daraus mitnehmen solltest

Eine Immobilie kann ein solider Baustein beim Vermögensaufbau sein, wenn Lage, Rendite und Finanzierung zusammenpassen und genug Rücklagen da sind. Sie ist aber kein Selbstläufer und bedeutet auch Aufwand. Wenn du überlegst, ob sich eine Kapitalanlage für dich rechnet, schauen wir uns die Zahlen gern gemeinsam an.

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